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Aktuelles Zitat:

Rudolf Diesel vermerkte 1912 in seiner Patentschrift
Der Gebrauch von Pflanzenöl mag heute unbedeutend sein.
Aber derartige Produkte werden im Laufe der Zeit ebenso wichtig wie
Petroleum und diese Kohle-Teer-Produkte von heute sein.
 
Erstellt am: 22.10.2007 Eintrag versendet: 6 Besuche: 5481
21. Oktober 2007 Sende diesen Tagebucheintrag an einen Freund
Turbulent und Chaotisch ist der geeignete Sammelbegriff für dieses Wochenende. Donnerstags bin ich draufgekommen dass das Überstellungskennzeichen für das Auto bereits am Samstag abläuft. Somit könnte ich von Judenburg nicht mehr nach Hause fahren. Na dann schnell noch das Fahrzeug am Fr. Vormittag anmelden. Normalerweise hätte ich geplant um 09.00 Uhr zu Huause wegzustarten in die Werkstatt Winterreifen rauf und ab nach Judenburg mit ein paar organisatorischen Zwischenstationen.
Aber wie so oft ist es wieder anders gekommen. Als erstes mußte ich das Fahrzeug noch anmelden. Mit der Versicherung habe ich für Montag einen Termin vereinbart. Diesen kann ich hoffentlich vorziehen. Erfahre ich aber erst um 08.30 Uhr da, dann erst die Geschäftsstelle aufsperrt. Na gut alles vorbereiten und ausharren. Endlich ist es 09.30 Uhr ich komme auch sofort dran, da der Kunde der jetzt einen Termin hätte noch nicht hier ist. Glück gehabt. Anschließend sofort nach Pocking zur Aussenstelle des Landratsamtes. Helles erwachen unzählige andere Menschen wollen auch noch vor dem Wochenende ihr Fahrzeug anmelden. Normalerweise holt man sich eine Nummernmarke und kann zwischendurch weggehen. Gerade heute ist der Automat defekt wo man sich die Marken holt und somit heißt es anstellen und gibt keine Möglichkeit zwischendurch wegzugehen. Das problemm ist ich habe den Reisepass vergessen den ich zur Anmeldung brauche. Hätte ich eine Marke gehabt währe ich in Ruhe nach Hause gefahren und hätte diesen holen können ohne Zeitverlust. Naja einfach anstellen und hoffen daß der Führerschein reicht. Die zeit vergeht und endlich komme ich dran. Die Formalitäten sind erledigt, der Führerschein hat ausgereicht die Kennzeichen habe ich in der Hand und es ist bereits kurz vor zwölf.
Jetzt aber schnell nach Hause, die Kennzeichen austauschen und ab nach Wels. Denn um 13.00 Uhr macht die Schraubenfirma ihr Pforten dicht. Ich brauche aber unbedingt noch Bundmuttern. Punkt fünf minuten vor Ladenschluß schaffe ich es noch. Die muttern sind lagernd aber leider ohne Korrusionsschutz. Super jetzt muß ich diese auch noch zum verchromen geben. Aber was solls. Bin froh, dass ich überhaubst welche ergattert habe.
Der nächste Weg fürht mich in den nächsten Autozubehör laden. Brauche dringend eiene Kennzeichen Halterung und einen ganghebel. Diesen habe ich nämlich heute abgebrochen und kann kaum mehr schalten. Glück gehabt es ist einer lagernd der passt. Vor dem Laden habe ich am Parkplatz den Ganghebel montiert und die Kennzeichenhalterung angebracht.

Ach du scheiße, die deutschen Kennzeichen sind wieder kleiner als die Österreichisdhen. In dieser EU werden sogar die Bananen genormt aber das EU Kennzeichen hat anscheinend keine Norm. Wieder ins geschäft hinen, Kabelbinder und Isolierband besorgt und ungenormtes EU Blech montiert. Ein kleiner Junge der gerade von der Schule nach Hause geht, bleibt stehen und sieht mir zu. Was wird sich der wohl gedacht haben? Zuerst montiere ich eine neue Kennzeichen Halterung, gebe das Kennzeichen hinein und befestige es mit Kabelbinder und Isolierband. Ich sagte nur zu Ihm das sei ein Notfall. Denn dass in Brüssel nichts sinnvolles gemacht wird auf das wollte ich ihm nicht erklären. Er wird sich ohnehin noch bald genug von selbst draufkommen. Spätestens wenn er eigenes Geld verdient und sich gedanken macht wass all mit den vielen Abgaben passiert.
Endlich fertig. Es ist bereits 14.00 Uhr. In einer halben Stunde geht die Veranstaltung in Judenburg los. Ich bin total sauer. Wie habe ich mich gefreut dem El Mundo Dia und Abenteuer Festival von anfang bis zum schluß beizuwohnen.
Aber was soll es, endgültig kann ich mich zumindest auf den Weg machen. Zwar mit den Sommerreifen aber zumeindest einmal unterwegs.
Na da ist ja auch schon das nächst Problem. Auf halber Strecke habe ich im Fußraum einmal odrentlich eingeheitzt, da ich kalt Füße hatte. Lang dauerte es nicht, ist das Gaspedal ohne Reaktion geblieben. Am Straßenrand, Alarmblinkanlage an und mit der Sorge dass ich heute nichts mehr vom Festival mitbekomme bin kurz vor dem Platzen. Kauft man sich ein Auto um 10.000,-€ und dann kommt man erst nicht an. Mein Alter Benz ich vermisse Dich jetzt und in dieser Minute so sehr. Denn Du hättest mich ohne Probleme nach Judenburg getragen. Na dann mache ich mich einmal auf die Fehlersuche. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Aha da haben wir auch schon das Problem. Das Fußraumgebläse ist genau auf ein Plastikteil gerichtet, das Gasgestänge verbindet mittels einer verstellbaren Rasterverbindung. Wenn der Kunsstoff zu heiß wird, erweicht er und die Verbindung löst sich. Sofort die Klimaanlage eingeschaltet und das Teil abgekühlt. Zusammengesteck, noch einmal ordentlich verflucht und weitergefahren. Über den Triebener Tauern wo ich Sorge hatte ist alles gut gegangen. Der schnee ist ausgeblieben, sondern es regnete nur ein wenig.
Na toll, jetzt ist auch ncoh der Behälter der Scheibenwaschanlage leer. Mit verschmierter Scheibe bewege ich bis Judenburg. Ich hatte die Schnauze bereits so voll und hatte einfach keine Lust mehr auf eine Tankstelle zu fahren um den Behälter aufzufüllen.
Endlich bin ich in Judenburg. Nach einer längeren Parkplatzsuche ist auch das Thema erledigt. Dank der guten Organisation der El Mundo Teams waren auch die reservierten karten verfügbar, das Hotel reserviert und endlich konnte ich einmal versuchen meine Anspannung abzulegen. Zwei Vorträge habe ich versäumt die ich unbedingt sehen wollte aber ich bin froh, dass ich zumindest am ersten Tag dabei sein kann. Weiters genoß ich bis zum Ende des ersten Tages die Vorträge durch die Weiten unseres Globuses. Bei der Globetrotterparty abends hätte ich gerne teilgenummen, aber ich hatte viel arbeit mitgenommen und beschäftigte mich dann im Hotel mit dem Papierkram der schon längst überfällig ist. Gegen Mitternacht schmerzten dann die Augen endgültig so viel, dass ich mich schlafen legte. http://www.elmundo-festival.at

Schon war auch die Nacht wieder vorbei. Aber das war mir ziemlich egal. Denn heute will ich einmal ordentlich ausschlafen. Gegen 10.00 Uhr war es dann aber so weit, dass ich nicht mehr liegenbleiben konnte. Aber Stress machte ich mir auch keinen. Zuerst war einmal ausgiebig Duschen angesagt. Lange dauerte es aber nicht, klopfte es ziemlich heftig an der Hotelzimmertüre. Irgend etwas mußte Passiert sein, da es klang als ob jemand die Türe einschlagen wollte. Es wird doch nicht das Hotel brennen? Oder werde ich verhaftet? Waren so meine Gedanken. Raus aus aus der Dusche und öffnen bevor der ziemlich laut schreiende und anscheinend die Tür gleich zu Brennholz machende Mann im Zimmer steht bevor ich aufgesperrt habe. Nach meiner Frage was das soll, entschuldigte er sich und fragte ob er einmal das Bad betreten dürfte, da das Wasser in Strömen durch die Decke kommt. Naja das war mir also auch nicht gegönnt. Somit schlüpfte ich in die Kleider und ging gemütlich etwas essen. Natürlich mit Lesestoff über erneuerbare Energie unter dem Arm.
Nach dem ausgiebiegem und in absoluter Ruhe eingenommenen Mahl war mein nächstes Ziel das Planetarium, ich habe mir fest vorgenommen es diesmal zu besuchen. Schließlich ist es das höchste der Welt und das modernste Europas. Ich war schon wieder ziemlich spät dran, aber ich wollte trotzdem die Gelegnheit nicht verpassen, den 75m hohen Turm über die Stufen zu erklimmen. Naja das war nicht ganz ohne nach einem üppigen Mahl. Es sind immerhin um die 250 Stufen soweit ich mich erinnern kann. Endgültig oben angekommen habe ich noch nicht einmal reden können weil mir die Puste weggeblieben ist habe ich bereits vernommen dass die Sondervorführung für die El Mundo Teilnehmer bereits ausverkauft ist. Scheisse dachte ich mir was ist dieses Wochenende nur los. Aber da die Nachfrage so groß war, wurde noch eine zweite Sondervorführung eingeschoben. Da war ich aber jetzt dabei. Es galt noch eine halbe Stund zu warten. Die nützte ich, und sah mir Judenburg von 75m Höhe an. Natürlich vom Balkon im Freien. Da ich es liebe weit runterzuschauen. Im Restaurante des Planetariums erblickte ich Plötzlich Dr. Andreas Matt. Er hatte den Vortrag “Assalamu Alaikum Pakistan” gehalten der mich absolut bezauberte. Ich habe ihn natürlich gleich angesprochen und wir tauschten sofort die Adressen aus. Nach einem intensiven gespräch kamen wir zu dem Entschluß dass er für mich der ideale Ansprechpartner ist. Der Tiroler Matematiker lebt jetzt in Wien und ist bei einer Organisation namens “CEO proLoka Pakistan” tätig und lebte dadurch auch zwei Jahre in Pakistan. Aufgrund seiner Arbeit bei der Österreichsch Pakistanischen Gemeinschaft. Er hat mich gleich einmal eingeladen in ihrem Haus in Pakistan zu verweilen wenn ich in der Stadt Lahore in Pakistan durchfahre. http://
 
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